Sicherheitscheck Wohnung: So prüfst Du Dein Zuhause Schritt für Schritt

Sicherheitscheck Wohnung: So prüfst Du Dein Zuhause Schritt für Schritt

Bei der Sicherheit einer Wohnung denken viele zuerst an die Eingangstür. Doch ob eine Wohnung gut geschützt ist, hängt von deutlich mehr Faktoren ab: der Etage, der Lage im Gebäude, Fenstern und Balkontüren, gemeinschaftlich genutzten Bereichen und natürlich davon, wie Du Dich im Alltag verhältst.

Eine Erdgeschosswohnung bringt beispielsweise andere Anforderungen mit sich als eine Wohnung im vierten Stock. Ein Balkon kann je nach Gebäude nahezu unerreichbar sein – oder über Nachbarbalkone, Vordächer oder andere Gebäudeteile vergleichsweise leicht erreicht werden.

Deshalb lohnt sich auch bei einer Wohnung ein systematischer Sicherheitscheck.

Die entscheidende Frage lautet dabei nicht nur: „Ist meine Wohnungstür sicher?“

Sondern:

„Welche Wege führen zu meiner Wohnung – und welche davon habe ich bisher vielleicht übersehen?“

1. Beginne den Sicherheitscheck bereits vor dem Gebäude

Auch wenn Dir nur Deine eigene Wohnung gehört oder Du sie gemietet hast, beginnt die Betrachtung nicht erst hinter Deiner Wohnungstür.

Schau Dir zunächst das Gebäude und seine Umgebung an.

Ist der Hauseingang frei zugänglich? Muss geklingelt werden? Gibt es eine Gegensprechanlage? Schließt die Haustür zuverlässig? Gibt es weitere Eingänge über Innenhof, Tiefgarage oder Keller?

Besonders in Mehrfamilienhäusern entsteht Sicherheit nicht ausschließlich durch eine einzelne Wohnungstür. Zwischen der Straße und Deiner Wohnung können mehrere Bereiche liegen, die jeweils eine eigene Schutzebene darstellen.

Frage Dich deshalb:

  • Welche Zugänge führen in das Gebäude?
  • Schließen Haustüren und Nebeneingänge zuverlässig?
  • Gibt es Zugänge über Keller, Tiefgarage oder Innenhof?
  • Können fremde Personen unbemerkt in gemeinschaftliche Bereiche gelangen?
  • Ist der Eingangsbereich ausreichend beleuchtet?
  • Kannst Du erkennen, wer vor der Haustür steht oder klingelt?

Dabei geht es nicht darum, jeden unbekannten Menschen im Haus als Risiko zu betrachten. Vielmehr solltest Du wissen, wie leicht jemand überhaupt bis vor Deine Wohnungstür gelangen kann.

2. Die Wohnungstür ist Deine wichtigste direkte Zugangsstelle

Im Gegensatz zum Einfamilienhaus gibt es bei vielen Wohnungen nur einen regulären Eingang in den eigentlichen Wohnbereich.

Entsprechend wichtig ist die Wohnungstür.

Schau sie Dir einmal bewusst als Gesamtsystem an. Nicht nur das Türblatt spielt eine Rolle, sondern auch Rahmen, Schloss, Beschläge und die gesamte Konstruktion.

Prüfe außerdem Deine alltäglichen Gewohnheiten.

Ziehst Du die Tür lediglich hinter Dir zu oder schließt Du sie tatsächlich ab? Wer besitzt einen Schlüssel? Gibt es Ersatzschlüssel und wo werden sie aufbewahrt? Was passiert, wenn ein Schlüssel verloren geht?

Auch elektronische Komponenten können hier eine zusätzliche Ebene schaffen. Ein Türkontakt kann beispielsweise erkennen, wenn die entsprechend gesicherte Wohnungstür geöffnet wird, und diese Information an eine Alarmzentrale übermitteln.

Das ist besonders interessant, weil sich bei einer Wohnung häufig ein großer Teil des täglichen Personenverkehrs auf genau diesen einen Zugang konzentriert.

3. Erdgeschosswohnungen brauchen einen anderen Sicherheitscheck

Wohnst Du im Erdgeschoss, solltest Du Fenster und Balkon- beziehungsweise Terrassentüren ähnlich sorgfältig betrachten wie bei einem Einfamilienhaus.

Gehe tatsächlich von Fenster zu Fenster.

Frage Dich bei jedem einzelnen:

Wie leicht könnte jemand dieses Fenster von außen erreichen?

Ein Fenster zur stark frequentierten Straße befindet sich in einer anderen Situation als ein Fenster zum abgeschirmten Innenhof. Auch Hecken, Mauern, Müllplätze oder Nebengebäude können dafür sorgen, dass bestimmte Bereiche weniger einsehbar sind.

Prüfe außerdem bodentiefe Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren besonders sorgfältig.

Bei einer elektronischen Absicherung können Tür-/Fensterkontakte genutzt werden, um relevante Öffnungen zu überwachen. Bewegungsmelder können zusätzlich bestimmte Bereiche innerhalb der Wohnung erfassen.

Wichtig ist dabei das Zusammenspiel: Nicht jeder Sensor muss dieselbe Aufgabe erfüllen.

4. Auch in höheren Etagen sind Fenster nicht automatisch irrelevant

„Ich wohne im dritten Stock, durch die Fenster kommt sowieso niemand.“

Diese Annahme solltest Du nicht pauschal treffen.

Entscheidend ist weniger die Etage als die tatsächliche Erreichbarkeit.

Gibt es direkt unter einem Fenster ein Vordach? Befindet sich Deine Wohnung über einer Garage oder einem Anbau? Liegen Balkone dicht nebeneinander? Gibt es außenliegende Treppen, Fluchtwege oder andere Gebäudeteile, über die Bereiche Deiner Wohnung erreichbar werden könnten?

Betrachte deshalb auch Fenster in höheren Etagen individuell.

Ein Fenster im dritten Stock an einer glatten, frei stehenden Fassade ist anders zu bewerten als ein Fenster direkt neben einem leicht erreichbaren Vordach.

5. Balkon: Höhe allein bedeutet nicht automatisch Sicherheit

Ähnliches gilt für den Balkon.

Ein Balkon wirkt zunächst wie ein geschützter privater Bereich. Je nach Architektur des Gebäudes kann er jedoch unterschiedlich gut erreichbar sein.

Prüfe beispielsweise, ob benachbarte Balkone unmittelbar angrenzen. Gibt es Mauern, Dächer, Fallrohre oder andere Gebäudeteile in der Nähe? Befindet sich unter dem Balkon ein Anbau oder Vordach?

Besondere Aufmerksamkeit verdient anschließend die Balkontür.

Sie ist letztlich ein weiterer Zugang zur Wohnung und sollte deshalb nicht nur als Verbindung zum Außenbereich, sondern als Bestandteil Deines gesamten Sicherheitskonzepts betrachtet werden.

Wenn Du Türen und Fenster elektronisch überwachst, solltest Du deshalb prüfen, ob die Balkontür entsprechend berücksichtigt wurde.

6. Gemeinschaftsbereiche nicht mit dem eigenen Sicherheitsbereich verwechseln

Treppenhaus, Hausflur, Keller oder Tiefgarage werden von mehreren Personen genutzt. Dadurch gelten dort andere Bedingungen als innerhalb Deiner Wohnung.

Ein geschlossenes Mehrfamilienhaus bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass sich ausschließlich Bewohner darin befinden.

Besucher, Lieferdienste, Handwerker und andere Personen können sich zeitweise im Gebäude aufhalten. Türen werden aufgehalten oder nicht vollständig geschlossen. Bewohner öffnen über die Gegensprechanlage möglicherweise die Haustür, ohne genau zu wissen, wer geklingelt hat.

Für Deinen Sicherheitscheck bedeutet das:

Betrachte die Wohnungstür als tatsächliche Grenze Deines privaten Sicherheitsbereichs – auch wenn davor bereits eine verschlossene Haustür liegt.

Die Haustür des Gebäudes ist eine zusätzliche Schutzebene. Sie sollte aber nicht die einzige Grundlage Deines persönlichen Sicherheitskonzepts sein.

7. Keller und Kellerabteil separat betrachten

Zum Sicherheitscheck einer Wohnung gehört auch der Keller.

In Mehrfamilienhäusern sind Kellerräume häufig gemeinschaftlich zugänglich. Die einzelnen Abteile selbst sind teilweise nur durch vergleichsweise einfache Türen oder Gitter voneinander getrennt.

Überlege deshalb zunächst, welche Gegenstände Du dort überhaupt aufbewahrst.

Fahrräder, E-Bikes, Werkzeuge, Sportausrüstung oder andere wertvolle Gegenstände sollten nicht allein deshalb als sicher gelten, weil sie sich innerhalb eines abgeschlossenen Gebäudes befinden.

Prüfe:

Wie ist Dein Kellerabteil verschlossen? Ist der Inhalt von außen sichtbar? Wer hat grundsätzlich Zugang zum Kellerbereich? Schließen die Türen zu den gemeinschaftlichen Bereichen zuverlässig?

Gerade beim Keller gilt: Die Sicherheit Deiner Wohnung und die Sicherheit Deines Eigentums außerhalb der Wohnung sind zwei unterschiedliche Themen.

8. Was passiert, wenn jemand bereits in der Wohnung ist?

Die Überwachung von Türen und Fenstern bildet eine mögliche äußere Schutzebene. Ergänzend können Bewegungsmelder innerhalb der Wohnung eingesetzt werden.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Sensoren zu installieren.

Entscheidend ist ihre Position.

Überlege, welche Wege eine Person innerhalb Deiner Wohnung wahrscheinlich nehmen müsste. Ein zentraler Flur oder ein Durchgangsbereich kann beispielsweise strategisch relevanter sein als eine abgelegene Ecke eines einzelnen Raumes.

Bei einer Funkalarmanlage sollte außerdem gewährleistet sein, dass alle Sensoren zuverlässig mit der Zentrale kommunizieren können.

Wände, größere Metallgegenstände und andere bauliche Gegebenheiten können Funkverbindungen beeinflussen. Deshalb solltest Du die Kommunikation der Sensoren nach der Installation immer am tatsächlichen Montageort testen.

9. Auch in einer Wohnung kann der Zuhause-Modus sinnvoll sein

Eine Alarmanlage muss nicht nur dann genutzt werden, wenn die Wohnung leer ist.

Das ist gerade für Wohnungen ein interessanter Punkt.

Safe2Home-Systeme unterscheiden beispielsweise zwischen einem Unterwegs-Alarmmodus und einem Zuhause-Alarmmodus. Dadurch können Sensoren abhängig davon eingesetzt werden, ob sich Bewohner in der Wohnung befinden oder nicht.

So können beispielsweise ausgewählte Kontakte an Türen und Fenstern aktiv bleiben, während sich Menschen innerhalb der Wohnung bewegen.

Das kann insbesondere nachts interessant sein.

Statt die Alarmanlage beim Nachhausekommen grundsätzlich auszuschalten, kann das Sicherheitskonzept also berücksichtigen, dass Du Dich innerhalb Deiner eigenen vier Wände weiterhin sicher bewegen möchtest.

Die entscheidende Frage lautet deshalb:

Welche Bereiche möchte ich überwachen, während ich zu Hause bin – und welche, wenn die Wohnung leer ist?

10. Die Alarmzentrale sinnvoll platzieren

Auch in einer Wohnung sollte die Position der Alarmzentrale bewusst gewählt werden.

Sie sollte zuverlässig mit den eingesetzten Sensoren kommunizieren können und – abhängig vom System – über eine stabile WLAN- beziehungsweise Mobilfunkverbindung verfügen.

Gleichzeitig sollte die Zentrale nicht unbedingt unmittelbar von außen sichtbar oder direkt nach dem Öffnen der Wohnungstür ohne Weiteres erreichbar sein.

Bei Safe2Home-Systemen kommen je nach Modell unterschiedliche Kommunikationswege zum Einsatz. Die SP310 verbindet beispielsweise WLAN und 4G/LTE mit der Funkkommunikation zu den eingesetzten Sensoren.

Für die Installation gilt deshalb auch in einer Wohnung: Nicht nur der bequemste Standort ist entscheidend.

Der Standort muss zum gesamten System passen.

11. Plane Sensoren nach Aufgaben – nicht nach Stückzahl

Eine gute Absicherung erkennst Du nicht daran, dass möglichst viele Sensoren installiert wurden.

Wichtiger ist, dass jeder Sensor eine klare Aufgabe erfüllt.

Ein Tür-/Fensterkontakt an der Wohnungstür erfüllt beispielsweise eine andere Funktion als ein Bewegungsmelder im Flur. Ein Kontakt an einer Balkontür kann wiederum Teil einer Außenhautüberwachung sein.

Safe2Home-Systeme ermöglichen dafür die Organisation von Sensoren über unterschiedliche Zonen und Betriebsarten.

Das ist besonders praktisch, wenn Du Deine Wohnung unterschiedlich absichern möchtest – beispielsweise vollständig während Deiner Abwesenheit und gezielt über bestimmte Sensoren, während Du zu Hause bist.

Plane deshalb nicht nach dem Prinzip:

„Wie viele Sensoren bekomme ich unter?“

Sondern:

„Welche Bereiche möchte ich erkennen und welche Aufgabe soll der jeweilige Sensor übernehmen?“

12. Denke an Besucher, Lieferdienste und die Gegensprechanlage

Ein Teil der Wohnungssicherheit hat überhaupt nichts mit Alarmtechnik zu tun.

Dazu gehört beispielsweise der Umgang mit der Haustür eines Mehrfamilienhauses.

Wenn es klingelt, ist es bequem, den Türöffner direkt zu betätigen. Trotzdem solltest Du wissen, wem Du Zugang zum Gebäude gewährst.

Ähnliches gilt für vermeintliche Handwerker, Dienstleister oder andere unangekündigte Besucher.

Nutze vorhandene Gegensprech- oder Videosysteme, frage bei Unsicherheit nach und öffne nicht automatisch die Haustür, nur weil jemand klingelt.

Ein funktionierendes Sicherheitskonzept verbindet Technik immer mit bewusstem Verhalten.

13. Schlüssel verdienen einen eigenen Sicherheitscheck

Wohnungsschlüssel gehören zu den Dingen, über deren Sicherheit häufig erst nachgedacht wird, wenn einer verloren geht.

Deshalb lohnt sich eine kleine Bestandsaufnahme.

Wie viele Schlüssel zu Deiner Wohnung existieren? Wer besitzt einen? Gibt es ehemalige Bewohner, Mitbewohner oder andere Personen, bei denen möglicherweise noch Schlüssel vorhanden sind? Wo befindet sich der Ersatzschlüssel?

Vermeide außerdem leicht auffindbare Verstecke unmittelbar am Gebäude.

Geht ein Schlüssel verloren, solltest Du die Situation danach bewerten, ob sich der Schlüssel Deiner Wohnung beziehungsweise Deinem Wohnort zuordnen lässt und welche Maßnahmen daraus sinnvollerweise folgen.

Gerade nach einem Umzug ist es außerdem sinnvoll zu klären, wie viele Schlüssel tatsächlich existieren und wer Zugang zur Wohnung hat.

14. Sicherheit im Alltag muss unkompliziert funktionieren

Ein gutes Sicherheitskonzept muss zu Deinem Leben passen.

Wenn eine Alarmanlage zwar technisch umfangreich ausgestattet ist, im Alltag aber kaum aktiviert wird, erfüllt sie ihre Aufgabe nur eingeschränkt.

Überlege deshalb schon bei der Einrichtung:

Wie verlässt Du morgens die Wohnung? Kommen mehrere Personen zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause? Soll die Wohnung nachts teilweise überwacht werden? Müssen Familienmitglieder das System ebenfalls bedienen können?

Je einfacher diese Abläufe in Deinen Alltag integriert sind, desto konsequenter wirst Du das Sicherheitssystem tatsächlich nutzen.

Gerade bei mehreren Bewohnern sollte außerdem klar sein, wie die Anlage aktiviert und deaktiviert wird und was im Alarmfall zu tun ist.

15. Vor dem Urlaub die Wohnung noch einmal komplett prüfen

Eine längere Abwesenheit ist ein guter Anlass für einen vollständigen Sicherheitscheck.

Gehe vor der Abreise einmal systematisch durch die Wohnung.

Sind alle Fenster geschlossen? Ist die Balkon- oder Terrassentür gesichert? Funktionieren die eingesetzten Sensoren? Ist die Wohnungstür tatsächlich abgeschlossen?

Denke außerdem über Hinweise nach, die eine längere Abwesenheit erkennen lassen könnten.

Ein dauerhaft überfüllter Briefkasten ist beispielsweise leicht vermeidbar. Auch Freunde, Familie oder vertrauenswürdige Nachbarn können während einer längeren Reise dabei helfen, regelmäßig nach der Wohnung zu sehen.

Wenn Du eine Alarmanlage verwendest, solltest Du vor der Abreise außerdem prüfen, ob das System vollständig betriebsbereit ist und ob die vorgesehenen Alarmierungswege funktionieren.

Sicherheitscheck Wohnung: Die kompakte Checkliste

Gehe Deine Wohnung und die angrenzenden Bereiche noch einmal Punkt für Punkt durch:

  • Welche Zugänge führen in das Gebäude?
  • Schließen Haustür und gemeinschaftliche Nebeneingänge zuverlässig?
  • Hast Du Deine Wohnungstür inklusive Rahmen, Schloss und Beschlägen überprüft?
  • Schließt Du Deine Wohnungstür beim Verlassen tatsächlich ab?
  • Sind leicht erreichbare Fenster berücksichtigt?
  • Hast Du Balkon- oder Terrassentüren in Deinen Sicherheitscheck einbezogen?
  • Gibt es Fenster in höheren Etagen, die über Dächer oder Gebäudeteile erreichbar sind?
  • Ist Dein Kellerabteil angemessen gesichert?
  • Bewahrst Du besonders wertvolle Gegenstände unnötig sichtbar im Keller auf?
  • Werden relevante Türen und Fenster bei einer elektronischen Absicherung überwacht?
  • Sind Bewegungsmelder strategisch positioniert?
  • Kommunizieren alle Funksensoren zuverlässig mit der Zentrale?
  • Ist die Alarmzentrale sinnvoll positioniert?
  • Hast Du festgelegt, welche Sensoren bei Abwesenheit aktiv sein sollen?
  • Hast Du über eine Absicherung während der Nacht beziehungsweise im Zuhause-Modus nachgedacht?
  • Weißt Du, wie viele Wohnungsschlüssel existieren und wer sie besitzt?
  • Öffnest Du die Haustür nur, wenn Du weißt, wer das Gebäude betreten möchte?
  • Wissen alle Bewohner, wie das Sicherheitssystem bedient wird?
  • Überprüfst Du die Wohnung vor einer längeren Abwesenheit noch einmal vollständig?
  • Fazit: Wohnungssicherheit beginnt nicht erst an der Wohnungstür

Eine Wohnung hat häufig weniger direkte Zugänge als ein Einfamilienhaus. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Sicherheitsplanung einfacher ist.

Etage, Gebäudeart, Balkon, Fenster, Keller, gemeinschaftliche Bereiche und das Verhalten der Bewohner spielen gemeinsam eine Rolle.

Deshalb solltest Du Deine Wohnung nicht nur aus Deiner alltäglichen Perspektive betrachten.

Frage Dich stattdessen:

„Welche Wege führen tatsächlich bis zu meiner Wohnung – und welche davon habe ich bisher bei meiner Sicherheitsplanung berücksichtigt?“

Mechanische Sicherungen, bewusstes Verhalten und eine sinnvoll geplante elektronische Absicherung können anschließend ineinandergreifen.

Dabei muss ein gutes Sicherheitskonzept nicht möglichst kompliziert sein. Es sollte zu Deiner Wohnung, Deiner Wohnsituation und Deinem Alltag passen.

Safe2Home-Tipp: Beginne Deinen Sicherheitscheck einmal an der Straße beziehungsweise am Gebäudeeingang und gehe genau den Weg bis in Deine Wohnung, den auch ein Besucher nehmen würde. Prüfe anschließend Wohnungstür, Fenster, Balkon und weitere erreichbare Öffnungen einzeln. So erkennst Du häufig deutlich schneller, welche Bereiche bereits gut geschützt sind und wo Du Dein Sicherheitskonzept noch verbessern kannst.

Zurück zum Blog